50:57-Niederlage beim Turnklubb zu Hannover

Nach zwei Siegen in Folge sind die flippo Baskets BG 74 auf dem Boden der Tatsachsen zurück. Beim TK Hannover unterliegt das Team von Headcoach Giannis Koukos mit 50:57 (19:23). Insbesondere die unzureichende Trefferquote und eine Schwächephase nach dem Seitenwechsel kosten einen durchaus möglichen Sieg.

Schon der Start in die Partie misslang den Gästen aus Göttingen, die weiterhin ohne Pointguard Eleni Kyratzi auskommen müssen. Lediglich sieben Punkte betrug die Ausbeute im ersten Viertel. Immerhin funktionierte die Defense, so dass sich Hannover nur auf 12:7 nach dem ersten Viertel absetzen konnte. Dann aber folgte die erste Schwächephase der Gäste, die wenig später mit 9:20 hinten lagen. Bis zum Seitenwechsel kamen die flippo Baskets wieder heran. Lediglich vier Punkte betrug der Rückstand.

Nach der Halbzeit allerdings leistete sich die BG 74 nochmals einen Blackout und lag schnell mit mehr als zehn Punkten zurück. Dieser Rückstand war trotz einer Leistungssteigerung nicht mehr aufzuholen, so dass Hannover letztendlich verdient siegte. In der Tabelle rückt der TKH auf Rang 6 vor, während die flippo Baskets auf den 8. Rang abrutschten.

Größtes Manko der Göttingerinnen über den gesamten Spielverlauf war die Trefferquote. Lediglich zwei von 20 Drei-Punkt-Würfen fanden den Weg in den gegnerischen Korb. Hannover machte es da mit fünf von 15 Versuchen zwar auch nicht viel besser. Immerhin machte diese leichte Überlegenheit und das mit 50:42 gewonnene Rebound-Verhältnis den Unterschied zu Gunsten des Turnklubbs aus. Kurzer Kommentar von Teammanager Andreas Fink zum Match: „Wir haben uns vorne nicht für die gute Defense belohnt.“

Bei den Veilchen überzeugte insbesondere in der ersten Halbzeit Klaudia Grudzien, die ihr Team mit elf Punkten und vier Rebounds in Schlagdistanz hielt. Am Ende standen bei Grudzien 13 Punkte und sechs Rebounds sowie die mit 44 Prozent höchste Trefferquote aus dem Feld zu Buche. Ganz im Gegensatz zu Jennifer Crowder, die zwar wie gewohnt das Spiel lenkte und in der Defense überzeugte. Allerdings fand kein einziger ihrer zehn Würfe den Weg in die Reuse. Vielleicht auch eine Folge des gerade erst überstandenen grippalen Infekts. Und hier wiegt der Ausfall von Eleni Kyratzi als Pointguard Nr. 2 natürlich schwer. In der Offensive zeigte sich neben Klaudia Grudzien noch Alissa Pierce (10 Punkte). Cori Coleman und Theresa Simon punkteten zwar, waren aus der Distanz jedoch zu ungenau – kein einziger ihrer jeweils vier Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie traf.

Für die flippo Baskets heißt es jetzt durchzuschnaufen und sich auf das Nachholspiel am Mittwoch um 19.30 Uhr in Wasserburg vorzubereiten. Am kommenden Sonntag um 16 Uhr gastieren dann die Fireballs Bad Aibling im FKG

Flippo Baskets BG 74: Alissa Pierce (10 Punkte, 4 Rebounds, 1 Assist, 2 Steals), Theresa Simon (7, 2, 1, 1), Jennifer Crowder (-, 5, 4, 1), Vasiliki Karambatsa (4, 6, 1, -), Corinna Dobroniak (2, -, -, 2), Lea Nguyen (-,1,-,-), Cori Coleman (8, 3, 1, 1), Klaudia Grudzien (13, 6, 1, -), Jana Lücken (-, -, -, 1), Verdine Warner (6, 8, -, 1).