Mit vollen Akkus in den ersten Kracher

Mit vollen Akkus starten die flippo Baskets nach vier Wochen Pause in den zweiten Teil der Saison. Und es geht mit einem Kracher los. Am Sonntag um 16 Uhr ist der Tabellenzweite Herner TC zu Gast. Die Mannschaft von Trainer-Fuchs Marek Piotrowski ist momentan punktgleich mit Spitzenreiter Marburg – lediglich eine Niederlage haben beide Vereine auf dem Konto. Da wird das Team von Headcoach Giannis Koukos alles geben müssen, um nach dem dem Triumph über Titelträger Keltern die zweite Riesen-Überraschung der Saison zu packen.

Die Voraussetzungen dafür sind bestens. Nach dem Last-Minute-Sieg über Freiburg hat sich die Mannschaft eine längere Pause verdient gehabt. Knapp 20 Wochen standen die Mädels fünf bis sechs Tage pro Woche in der Halle, um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen. Die Voraussetzungen dafür sind bestens: Immerhin fünf Punkte beträgt der Vorsprung vor Saarlouis, das nach dem Rückzug von Bad Aibling aktuell den Abstiegsplatz inne hat. Aber die Saarländerinnen haben reagiert und in der Weihnachtspause eine Spanierin und eine Engländerin verpflichtet. Also zählt ab sofort wirklich jedes Match. Auch Braunschweig und Chemnitz liegen nur vier Punkte zurück.

Und dann kommt jetzt ausgerechnet Herne, gegen das die Veilchen bei der 46:74-Niederlage in der Hinrunde keinerlei Chance hatten. Zudem hat der HTC in dieser Saison schon Wasserburg und Keltern geschlagen. Nur gegen Marburg gab es eine Niederlage. Das liegt am wirklich breit aufgestellten Kader, der allerdings wie bei den meisten Spitzenteams nur wenig deutsche Akteurinnen mit viel Spielzeit aufzubieten hat. Da liegen tatsächlich Marburg und Göttingen an der Spitze der Statistik.

Erfolgreichste Akteurin des Gegners ist die Amerikanerin Jordan Fericks, die mit 12,6 Punkte und 7,1 Rebounds im Schnitt zum Erfolg beiträgt. Ihr wenig nach steht die Holländerin Karin Kuijt mit 11,8 Zählern. Beatrice Attura hat 10,5 Punkte zu Buche stehen. Es folgen fünf Spielerinnen (darunter drei weitere Niederländerinnen), die über 15 Minuten auf dem Court stehen sowie sechs Zähler und mehr zu Buche stehen haben.“Das wird ein ganz harter Brocken“, weiß BG-Headcoach Giannis Koukos: „Wir müssen schon richtig gut sein, um eine Chance zu haben. Wir haben aber unser Publikum – das ist einfach einmalig. Vielleicht gelingt es ja über die Stimmung.“ Koukos hofft, dass Neuzugang Eleni Kyratzi erstmals nach ihrer Knieverletzung vor Saisonbeginn in einem Punktspiel eingesetzt werden kann: „Das wird uns Entlastung auf der Aufbau-Position bringen.“

Nicht mehr auf der Bank sitzt dagegen Co-Trainer Matthias Haller: „Ich habe neue berufliche und private Aufgaben. Das ist leider mit den Anforderungen der 1. Bundesliga nicht vereinbar. Deshalb haben das Management und ich den Vertrag aufgelöst.“ Haller wünscht sich, dass die Mannschaft den Klassenerhalt packt: „Es war eine tolle Zeit mit dem Team, den Verantwortlichen und vor allem den Fans. Die sind wirklich klasse.“


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